Evang. Kindergarten St. Bartholomäus in Wöhrd
Evang. Kindergarten St. Bartholomäus in Wöhrd

Vorwort

 

 

 

Lasset die Kinder zu mir kommen!“, sagt Jesus und macht damit deutlich, dass Kinder etwas ganz Besonderes sind: Nach der christlichen Tradition ist jedes Kind einzigartig, von Gott angenommen und geliebt.

 

Die Kirchengemeinde St. Bartholomäus sieht daher die Trägerschaft des Kindergartens als eine ihrer zentralen Aufgaben an. Er soll ein Ort sein, wo Kinder die liebevolle Zuwendung Gottes erfahren können.

 

Vor dem Hintergrund unseres christlichen Glaubens und geleitet von seinen Werten begegnen wir allen Kindern und ihren Familien mit Achtung und Wertschätzung. Wir sind offen für Kinder und Familien verschiedener Kulturen und Religionen. Damit bei allen Unterschieden ein gutes Miteinander möglich ist, setzen wir uns in der pädagogischen Arbeit mit den Kindern und im Kontakt mit den Eltern für Gleichberechtigung und Solidarität ein.

 

 

 

 

 

 

Pfrin Dr. R. Fritz

KONZEPTION

 

 

 

 

Gliederung


 

I. Vorwort

 

II. Rahmenbedingungen

 

  1. Lage unseres Kindergartens

  2. Gesetzliche Grundlagen + Vorgaben

  3. Profil als evangelische Einrichtung

  4. Anerkennung als zweigruppige Einrichtung

  5. Personal

  6. Teamsitzungen/Besprechungen

  7. Raumaufteilung

  8. Tagesablauf

  9. Verweis auf die Kindergarten-Ordnung

 

III. Ziele

 

  1. Ganzheitliche Förderung

  2. Vermitteln von Werten und Normen

  3. Ein Netz von Beziehungen schaffen

 

IV. Pädagogik

 

 

V. Elternarbeit

 

 

VI. Was uns sonst noch wichtig ist

 

 

VII. Schlussbemerkung & Inkrafttreten

 

I. Vorwort

 

Mit dem Kindergarteneintritt beginnt für viele Kinder ein wichtiger Lebensabschnitt; die ersten Schritte ohne Mama und Papa.

Auch für die Eltern sind diese Schritte sehr bedeutend, heißt es doch, dass Kind ein Stück weit los zu lassen.

Wir als Kindergartenteam wollen Sie auf diesem Weg begleiten und stärken.

Für eine gute Zusammenarbeit wünschen wir uns, dass Sie unsere Konzeption kennen, sich damit auseinandersetzen und uns und unsere Arbeit begleiten.

Auch für uns ist unsere Konzeption sehr wichtig, da sie den roten Faden unserer pädagogischen Arbeit bildet.

In unserer Einrichtung gibt es keinen Stillstand, wir, die Kinder, ihre Familien und unsere Arbeit sind immer in Bewegung und darum wird auch unsere Konzeption jährlich weiterentwickelt und überarbeitet.

 

 

 

II. Rahmenbedingungen

 

 

1. Lage des Kindergartens

 

Der evangelische Kindergarten Wöhrd blickt auf eine über 180-jährige Geschichte zurück und wurde 1832 gegründet.

Der Kindergarten ist im Erdgeschoß des Gemeindehauses „Zum guten Hirten“ der evangelischen St. Bartholomäus Gemeinde im Nürnberger Stadtteil Wöhrd untergebracht.

 

 

2. Gesetzliche Grundlagen & Vorgaben als evangelische Einrichtung:


 

Gesetzliche Grundlage für jeden Kindergarten in Bayern ist das Bayerische Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) und seine Ausführungsverordnung (AVBayKiBiG).

 

 

3. Evangelisches Profil für den Kindergarten Wöhrd als Einrichtung mit evangelischer Trägerschaft

 

Christliche Werte und Normen, sowie deren Vermittlung spielen in unserem evangelischen Kindergarten bewusst eine wichtige Rolle. Es ist uns ein großes Anliegen, im täglichen Umgang und Miteinander mit den Kindern und ihren Eltern gegenseitigen Respekt und Akzeptanz zu üben und eine solidarische Gemeinschaft zu leben.

 

4. Anerkennung als zweigruppiger Kindergarten

 

Der Kindergarten ist als zweigruppige Einrichtung für 50 Ganztageskinder anerkannt.


 

5. Personal

 

1 Erzieherin (Leitung) Büro und Springerin für beide Gruppen (Teilzeit)

 

Käfergruppe:

2 Erzieherinnen (beide Teilzeit)

1 Kinderpflegerin (Vollzeit)

 

Sonnengruppe:

2 Erzieherinnen (1 Erzieherin ist stellvertretende Leitung, beide Teilzeit)

1 Kinderpflegerin (Vollzeit)

 

1 Hauswirtschaftliche Hilfe

 

 

6. Teamsitzungen/Besprechungen

 

In der Zeit von 13:00 bis 14:00 finden Teamsitzungen, Gruppenteams und weitere Besprechungen statt um die pädagogische Planung, organisatorische Belange, Beobachtungen, Fallbesprechungen u.v.m. zu reflektieren und festzuhalten.

 

Für eine qualifizierte Arbeit, die den aktuellen Standards entspricht, besuchen die Mitarbeitenden regelmäßig Fort- und Weiterbildungen.

 

 

7. Raumaufteilung:

 

Unsere Einrichtung hat zwei Gruppen.

Da wir über sehr hohe Räume verfügen, hat jeder Gruppenraum eine zweite Ebene als weitere Spielmöglichkeit für die Kinder.

 

Außerdem gibt es noch den Bewegungsraum: er wird als Spielzimmer und zweimal wöchentlich als Turnraum genutzt. In der Mittagszeit halten die jüngeren Kinder dort ihren Mittagsschlaf.

 

Weitere Räume:

  • Küche

  • Waschraum

  • Abstellkammer

  • Büro und Personalraum

  • ein ins Gemeindehaus ausgelagerter Intensivraum

  • Bücherei im Clubraum

 

 

8. Tagesablauf:

 

7.00 – 8:45 Uhr:

Bringzeit

Der Frühdienst findet in einer Gruppe statt.

Es beginnt die Freispielzeit, freies Frühstück.

8 Uhr

Die Kinder finden sich in ihren festen Gruppen ein

8:45 Uhr

Die Eingangstür wird geschlossen

9 Uhr

Morgenkreis

Begrüßungsritual (Namensliste, Singen, Kalender, Tagesablauf mit den Kindern besprechen)

bis ca 10.30 Uhr

 

Freispielzeit und freies Frühstück

Jedes Kind entscheidet selbständig wann, mit wem und wo es agieren möchte, im Rahmen der Gruppenregeln,

Gruppenaktivitäten (auch gruppenübergreifend), freie und gezielte Angebote in Kleingruppen, etc.

ab 10.30/11 Uhr

Aufräumzeit und Stuhlkreis mit themenorientierten Lernangeboten

Anschließend gehen wir bei fast jeder Wetterlage in den Garten.

11:45-12.00 Uhr

1. Abholzeit

 

12.00 -12.30 Uhr

Mittagessen in den Gruppen
(Lieferung durch Cateringfirma)

ab 12.45 Uhr

Mittagsruhe
Die Kinder teilen sich in getrennte Räume auf,

eine Schlafgruppe (bis 4. Geburtstag)

eine Ausruhgruppe ( die Mittleren)

und die Wachkinder (nur die Vorschulkinder)

ab 14 Uhr

gleitende Abholzeit

Freispielzeit, freie Vesperzeit, individuelle Nachmittagsgestaltung

16.30 Uhr

 

Der Kindergarten schließt Mo bis Do um 16.30 Uhr, Freitags um 15.45 Uhr seine Türen für alle

Weiterhin findet statt:

 

Turnen

Einmal wöchentlich findet in Kleingruppen gezielte Bewegungserziehung statt.

 

Gemeinsames Frühstück

Einmal im Monat bereiten wir mit den Kindern in den Gruppen ein gemeinsames Frühstück zu. Nach der Zubereitung wird zusammen in der Gruppe, manchmal auch mit beiden Gruppen, gegessen.

 

Kinderbücherei

Alle Kinder gehen alle zwei Wochen in unsere eigene Bücherei. Sie können sich dort bis zu zwei Bücher aussuchen und ausleihen. Damit das Angebot auch weiterhin attraktiv bleibt, bitten wir Sie um einen pfleglichen Umgang mit den Büchern. Sollte ein Buch schwer beschädigt werden oder verloren gehen, bitten wir Sie dieses zu ersetzen.

 

 

Aktivitäten unserer Vorschulkinder:

 

Sprachförderung,

Grundsätzlich wird die Sprache Ihres Kindes im täglichen Miteinander gefördert: sowohl in der Kommunikation zwischen den Erzieherinnen und den Kindern als auch in den Gesprächen der Kinder untereinander.

Für alle Vorschulkinder gibt es zudem einmal wöchentlich gezielte Sprach- und phonologische Bewusstheitsförderung.

Kinder mit sprachlichen Defiziten werden zusätzlich von einer Lehrkraft der Bartholomäusschule zur speziellen Deutschförderung „Vorkurs Deutsch 240“ unterrichtet.

 

Natur- und Umweltprojekt

Ab Herbst führen wir mit unseren Vorschulkindern unser Natur- und Umweltprojekt durch. Bei dieser Aktion verlassen wir 14-tägig den Kindergarten und gehen in die Natur. Dabei entdecken die Kinder die nähere Umgebung. Nach und nach erweitern wir unseren Radius und suchen auch Ziele bei denen wir mit Bus, Straßenbahn, U-Bahn und sogar mit dem Zug fahren. Dabei besuchen wir auch Museen und andere Veranstaltungen, die in unsere Zielsetzung passen.

Jedes Jahr wird individuell geplant und an den Entwicklungsstand und den Fähigkeiten der jeweiligen Kinder angepasst.

 

Religionspädagogisches Projekt

Ab Januar führen wir, unterstützt von Pfarrerin Regina Fritz, mit den Vorschulkindern ein religionspädagogisches Projekt durch. Dabei lernen die Kinder Inhalte des christlichen Glaubens näher kennen. Bei bisherigen Projekten haben die Kinder etwa das „VATER UNSER“ und „DIE SCHÖPFUNG“ erarbeitet und erlebt.

Die jeweiligen Themen werden altersgerecht auch in der Gesamtgruppe besprochen.

 

 

9. Kindergarten-Ordnung

 

Die aktuelle Kindergarten-Ordnung ist Bestandteil der Konzeption.

 

 

 

III. Ziele

 

Die Basis unserer pädagogischen Arbeit ist die Beobachtung der Kinder. Nur dadurch können wir den Entwicklungsstand eines jeden Kindes wahrnehmen und es individuell fördern.

Für die emotionale Entwicklung der Kinder ist es von zentraler Bedeutung, dass wir ihnen einen geregelten Tagesablauf mit wiederkehrenden Elementen bieten und ihre Spielbereiche überschaubar bleiben. In diesem Rahmen können die Kinder ihre Eigenständigkeit weiterentwickeln. Unterstützung erfahren sie dabei in der Begleitung im Freispiel und durch individuelle Anregungen vom pädagogischen Personal. Schließlich bieten wir für Kleingruppen oder die Gesamtgruppe spezielle Angebote an, die ein Thema fokussieren und den Kindern ermöglichen ihre je verschiedenen Kompetenzen zu vertiefen.

1. Ganzheitliche Förderung

 

Förderung in allen Bereichen der Persönlichkeit des Kindes, das heißt im

 

 

Emotionalen Bereich (Bereich der Gefühle)

 

  • harmonische Atmosphäre im Kindergarten erleben

  • Gefühlsbindung aufbauen (zu Erziehern, zu anderen Kindern)

  • Erlebnisse verarbeiten und vertiefen

  • sensibel sein für Sinneseindrücke

  • Bewegung, den Körper spüren, erleben

  • Frustrationstoleranz üben

 

 

Kognitiven Bereich (Bereich des Denkens)

 

  • Sprachförderung. Die Sprache ist Schlüssel zum Erfolg für alle Kinder. Die deutsche Sprache ist die Grundvoraussetzung für jede Chance auf Erfolg in unserer Gesellschaft.

  • musikalische Förderung

  • eigene Lern- und Leistungsfähigkeit erleben

  • Denk- und Merkfähigkeit ausbauen

  • Mathematische Bildung

  • Umwelt- und Lebenspraktische Förderung

 

 

Kreativen Bereich (Bereich des Gestaltens)

 

  • Vorstellungskraft des Kindes aktivieren

  • spontane Einfälle und Spielideen ermöglichen

  • Kinder bei Veränderungen mitwirken lassen

  • Hilfe geben zum Kreativen Tun

  • Musik

 

 

Religiösen Bereich (Bereich des Glaubens)

 

  • mit den Kindern den christlichen Glauben (er)leben

  • den Sinn der Kirchenfeste erfahrbar machen und auch die Feste feiern

  • andere Religionen wahrnehmen

  • Tischgebete

 

 

 

 

2. Vermitteln von Werten und Normen

 

Als Grundlage aller von uns vermittelten Werte und Normen sehen wir den christlichen Glauben.

 

Wichtig sind für uns:

 

- Nächstenliebe

- Wahrung christlicher Tradition (z.B. christliche Feste)

- Achtung anderer Kulturen und Lebensweisen

- Bewahrung der Schöpfung

- soziale Umgangsformen (Höflichkeit, Ehrlichkeit, Toleranz, Respekt, sowohl im täglichen Miteinander als auch im Konfliktfall, Streitkultur lernen)

 

 

3. Ein Netz von Beziehungen schaffen

 

Eltern

Schule

Kindergärten

Jugendamt

Gesundheitsamt, Zebbek

Kirche

Polizei

Feuerwehr

Frühförderstelle

Beratungsstelle

 

 

Kirchengemeinde und Stadtteil

Unser Kindergarten und die Kinder sollen sich als Teil ihres direkten Umfeldes erleben, eingebunden in die Kirchengemeinde und den Stadtteil (Einkaufen, Spaziergänge).

Mit der Kirchengemeinde St. Bartholomäus als Trägerin unseres Kindergartens stehen wir im engen Kontakt. Neben dem religionspädagogischen Projekt (s.o.), das wir im Kindergarten durchführen, feiern wir in der Kirche die Feste des Kirchenjahres und gestalten dreimal im Jahr Familiengottesdienste.

 

 

Grundschule

Der Kontakt der Eltern zur Grundschule wird geknüpft durch den Info-Elternabend der zuständigen Lehrkraft. Die Vorschulkinder besuchen vor ihrer Einschulung die Grundschule, um dort einen Schnuppervormittag zu verbringen und den Schulalltag mitzuerleben. Die Lage der Schule lernen die Kinder bei Spaziergängen in die nähere Umgebung kennen.

 

 

Andere soziale Institutionen

Zahnärztlicher Gesundheitsdienst/Jugendärztlicher Dienst

Der Zahnärztliche Dienst zeigt einmal jährlich den Kindern die richtige Zahnhygiene und Putztechnik. Außerdem erklärt „Dr. Schmecker“ vom Gesundheitsamt, die Wichtigkeit von gesunder Ernährung.

 

 

 

IV. Pädagogik

 

Wir legen sehr viel Wert darauf, dass sich die Kinder in unserem Kindergarten wohl und angenommen fühlen. Das sind Grundvoraussetzungen, damit sich Kinder gut entfalten können. Bei Geschwisterkindern ist dies oft erst möglich, wenn sie in verschiedenen Gruppen ihre Eigenständigkeit ausleben können. Aus diesem Grund und aus langjährigen Erfahrungen befürworten wir die Gruppentrennung von Geschwisterkindern.

 

Unsere pädagogische Arbeit umfasst:

 

Sprachliche Bildung und Erziehung

 

  • Bilderbuchbetrachtungen

  • Gespräche/Diskussionen

  • Fingerspiele, Reime und Gedichte

  • Tisch- und Rollenspiele

  • Bildbetrachtungen (Kamishibai)

 

 

Kreative Erziehung

 

  • Malen mit verschiedenen Materialien

  • Basteln: freies Basteln und nach Vorgabe

  • Kleben, Schneiden

  • Verschiedene Techniken erlernen

 

 

Musische Erziehung

 

  • Singspiele

  • Lieder

  • Tänze

  • Klanggeschichten

  • Kennenlernen verschiedener Klanginstrumente

 

 

Umwelt- und Lebenspraktische Erziehung

 

  • Erlernen von An- und Ausziehen

  • Körperhygiene

  • Erziehung zur Selbständigkeit (zB „Ich kann auch was ohne Mama und Papa“, „Wann gehe ich mit wem zum Frühstücken, auf das Klo“, etc)

  • Einkaufen

  • Gemeinsames Frühstück

  • Tischkultur

  • Mülltrennung

  • Bücherei

  • Naturprojekt

  • Spaziergänge, Orientierung im Ort, Verkehrserziehung

  • Besuch bei Feuerwehr/Polizei

  • Öffentliche Verkehrsmittel

  • unseren Garten erleben und pflegen

 

 

Religiöse Erziehung

 

  • Beten vor dem Essen

  • Gottesdienste

  • christliche Lieder

  • Besuche/Kontakt mit der Pfarrerin

  • Kirchenjahr mit Festen und Feiern durchleben

  • biblische Geschichten hören und erleben

 

 

Bewegungserziehung

 

  • wöchentliche Turnstunde altersgetrennt

  • Kreisspiele

  • Bewegungsbaustellen

  • Garten (Klettern, Spielen, Ballspielen, Balancieren)

  • gelegentliche Spielplatzbesuche, Spaziergänge

  • Tanz und Rhythmik

 

 

Mathematische Erziehung

 

  • Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresaufteilung

  • Formenlehre

  • Kennenlernen der Zahlenbereiche bis 10

  • Grundlagen der Mengenlehre (Würfelbild)

 

 

 

V. Elternarbeit

 

Es ist uns ein Anliegen, die Kinder ganzheitlich zu fördern und Sie als Eltern bei der Erziehung angemessen zu begleiten und zu unterstützen, so wie es auch dem gesetzlichen Auftrag eines Kindergartens entspricht. Dazu ist es unabdingbar, dass der Kontakt zwischen Erzieherinnen und Eltern offen, transparent und verlässlich ist.

Wir wenden uns in folgender Weise an die Eltern, bzw bieten Ihnen Möglichkeiten für den Austausch über ihr Kind:

 

  • Tag der offenen Tür

  • Anmeldegespräch

  • Tür – und Angelgespräche. Nicht alle Anliegen können auf diese Weise geklärt werden, siehe nächster Punkt.

  • Elterngespräche nach Vereinbarung, mind. einmal jährlich

  • Aushänge, Plakate und Elternbriefe

  • Elternabende zu besonderen pädagogischen Themen

 

Umgekehrt bringen sich die Eltern für das gelingende Miteinander aktiv in unseren Kindergarten ein und bereichern und unterstützen uns nach

ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten, z.B.

 

  • Elternbeiratssitzung (öffentlich d.h. für alle Eltern zugänglich, ca alle 8 Wochen) + vorausgehende Elternbeiratswahl

  • Feste und Feiern (z.B. Sommerfest, Erntedank, St. Martin, Adventsgottesdienst, Familientag...)

  • Unterstützung bei der Pflege der Ausstattung der Räumlichkeiten des Kindergartens (Waschen von Spielmaterialien, Gartenaktion, ...)

 

Wir erwarten, dass sich die Eltern auf diese Weise, im Umfang von insgesamt 10 Stunden/Punkte je Familie jährlich einbringen. Für Stunden die nicht geleistet werden konnten, berechnet der Kindergarten je 5,- €. Der Betrag wird im Juni gegebenenfalls eingezogen. Der Betrag kommt ausschließlich dem Kindergarten zugute.

 

 

 

VI. Was uns sonst noch wichtig ist

 

 

- Bringen und Abholen der Kinder

 

Feste Rhythmen und Rituale bieten den Kindern Orientierung und Sicherheit. Daher legen wir Wert auf einen regelmäßigen gemeinsamen Tagesbeginn im Morgenkreis um 9.00 Uhr. Bitte achten Sie darauf, dass Sie Ihr Kind so frühzeitig in den Kindergarten bringen, dass Sie um 9.00 Uhr den Kindergarten wieder verlassen haben.

Um 8.45 Uhr wird die Kindergartentür für den Einlass geschlossen!

 

Bitte verabschieden und begrüßen Sie Ihr Kind mit voller Aufmerksamkeit.

Achten Sie bitte darauf, dass ihr Kind beim Ankommen und Abholen eine Erzieherin bewusst begrüßt und verabschiedet. Somit ist die geregelte Übergabe gewährleistet.

 

Da der Kindergartenbetrieb während der Abholzeit weiterläuft, bitten wir Sie, mit Ihrem Kind das Kindergarten-Gelände zügig zu verlassen. Das Außengelände des Kindergartens ist kein öffentlicher Spielplatz.

 

Auf das Einhalten der Buchungszeiten (Bring- und Abholzeit ist mit zu buchen) bitten wir zu achten. Bei wiederholtem Nichteinhalten werden pro 15 Minuten 5,-€ eingesammelt.

 

- Essen

 

Abmelden an Fehltagen: Melden Sie Ihr Kind bitte an Tagen, an denen es nicht in den Kindergarten kommt bis 8 Uhr ab. Für die Mittagessenskinder, die bis dahin nicht abgemeldet sind, wird das Essen bestellt, welches dann zu viel ist und leider entsorgt werden muss. Dadurch erhöht sich auf Dauer die Pauschale!

 

Ausgewogenes und abwechslungsreiches Frühstück mitgeben, bitte keine Süßigkeiten, Kuchen, Gebäck, etc.

 

- Kleidung/Spielsachen

 

Dem Wetter und der Spielsituation angepasste Kleidung anziehen. (zweckmäßige Kleidung, die auch schmutzig werden darf)

 

Regenkleidung nur bei Bedarf mitbringen, da wir nicht genug Platz für Dauerlagerung haben. Bitte nur 1 Paar Hausschuhe mitbringen!

 

Bitte Spielsachen zu Hause lassen! Für die Schlafenskinder kann ein kleines Kuscheltier mitgebracht werden, das dauerhaft im Kindergarten bleibt.

 

- Gottesdienste

 

Als evangelische Einrichtung feiern wir natürlich auch unsere Kirchenfeste. Der Gemeindefest-Gottesdienst und der Gottesdienst zum 3. Advent wird von den Kindergartenkindern vorbereitet und gestaltet.

An beiden Gottesdiensten nehmen bitte alle Kinder und ihre Eltern teil!

 

Wenn Eltern anderer Glaubensrichtungen religiöse Vorbehalte haben, suchen wir in persönlichen Gesprächen nach einer Lösung.

 

- Beschriftung

 

Achten Sie darauf, dass alle Taschen (Kindergartentaugliche, kleine Taschen oder kleine Rucksäcke), Brotboxen, Jacken, Schuhe, etc.

immer mit Namen versehen sind, um Verwechslungen zu vermeiden.

Für Verlust, Verwechslung oder Beschädigung der Garderobe und der Ausstattung der Kinder kann keine Haftung übernommen werden.

 

 

 

VII. Schlussbemerkung und Inkrafttreten

 

Zum Schluss gilt es festzuhalten, dass eine Konzeption immer den momentanen Ist-Stand einer Einrichtung beschreibt. Wenn sich Rahmenbedingungen oder die Bedürfnisse von Kindern, Eltern und Mitarbeitenden ändern, wird die Konzeption überprüft und gegebenenfalls angepasst.

 

Nürnberg, 05.09.2017

 

 

 

 

 

 

Dr. Regina Fritz, Pfrin                                           Sandra Moll

Für den Träger des Kindergartens               Leiterin des Kindergartens

Evangelischer Kindergarten
St. Bartholomäus Nürnberg-Wöhrd
Rahm 26 - 90489 Nürnberg - Tel. 0911 - 53 37 61
KINDERGARTENORDNUNG
Inhalt
1. Grundlagen und Ziele der Arbeit
2. Aufnahme
3. Besuch des Kindergartens
4. Betriebsjahr
5. Wohnungswechsel, Erreichbarkeit
6. Öffnungszeiten
7. Ferienregelung
8. Kündigung
9. Beitragsregelung
10. Aufsicht, Versicherung,
Haftungsausschlüsse
11. Elternvertretung, Elternmitarbeit
12. Schlussbestimmungen
Anhang zu dieser Kindergartenordnung2
Die Evang.-Luth. Kirchengemeinde St. Bartholomäus (Wöhrd) erlässt
für den Betrieb des Kindergartens folgende Ordnung:
1. Grundlagen und Ziele der Arbeit
Die Tageseinrichtung versteht sich als familienergänzende Maßnahme
mit dem Anspruch der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern.
Ihre Aufgaben erfüllt sie im Rahmen eines erzieherischen
Gesamtauftrags in enger Zusammenarbeit mit den
Personensorgeberechtigten. Die Arbeit in evangelischen
Tageseinrichtungen ist an christlichen Grundsätzen ausgerichtet.
2. Aufnahme
2.1 Der Kindergarten kann im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten
Kinder ab 3 Jahren bis zum Beginn der Schulpflicht aufnehmen.
2.2 Kinder, die körperlich, geistig oder seelisch behindert sind,
können in die Tageseinrichtung aufgenommen werden, wenn
ihren besonderen Lebensbedürfnissen Rechnung getragen wird
unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der übrigen Kinder.
2.3 Ein Rechtsanspruch auf einen Platz in der Tageseinrichtung
besteht erst dann, wenn ein Betreuungsvertrag zwischen
Rechtsträger und Personensorgeberechtigten abgeschlossen ist.
2.4 Diese Ordnung ist Bestandteil des Betreuungsvertrags.
3. Besuch des Kindergartens
3.1 Im Interesse des Kindes und der Gruppe soll der Kindergarten
regelmäßig besucht werden.
3.2 Bei Fernbleiben des Kindes bitten wir, unverzüglich den
Kindergarten zu verständigen.
3.3 In Krankheitsfällen, wie Erkältungskrankheiten, Auftreten von
Hautausschlägen, Halsschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Fieber
ist das erkrankte Kind zuhause zu behalten. Die Erzieherinnen
und die Kindergartenleiterin müssen mit den Symptomen dieser
Krankheiten vertraut sein und sind berechtigt und verpflichtet, ein
krankes Kind von den Personensorgeberechtigten wieder abholen
zu lassen (auch bei Berufstätigen).
3.4 Bei Erkrankung des Kindes oder eines Familienmitgliedes an
einer ansteckenden Krankheit (z.B. Scharlach, Diphtherie,
Masern, Röteln, Windpocken, Keuchhusten, Mumps,
Tuberkulose, Kinderlähmung, übertragbare Darmerkrankung,
Gelbsucht, übertragbare Augen- oder Hauterkrankungen) sowie
beim Befall von Läusen und anderem Ungeziefer muss der3
Kindergarten unverzüglich benachrichtigt werden. Der Besuch
des Kindergartens ist in jedem dieser Fälle ausgeschlossen.
Durch das Personal werden keine Medikamente an Kinder
ausgegeben.
3.5 Bevor das Kind nach Auftreten einer ansteckenden Krankheit den
Kindergarten wieder besucht, ist ein ärztliches Attest vorzulegen.
3.6 Der gleichzeitige Besuch des Kindergartens und einer sonstigen
Einrichtung ist aus pädagogischen Gründen nicht möglich. Im
Zweifelsfalle entscheiden sich die Eltern für eine Einrichtung.
4. Betriebsjahr
4.1 Das Betriebsjahr beginnt am 1. September und endet am 31.
August des darauffolgenden Jahres.
4.2 Wird der Betreuungsvertrag nicht von einem Vertragspartner zum
Ende des Betriebsjahres gekündigt, verlängert sich der
Betreuungsvertrag um jeweils ein Jahr.
4.3 Eine schriftliche Kündigung vor der Einschulung ist nicht
erforderlich.
5. Wohnungswechsel, Erreichbarkeit
5.1 Bei einem Wohnungswechsel oder vorübergehendem anderen
Aufenthalt (z. B. Urlaub, Krankheitsaufenthalt der Personensorgeberechtigten)
ist der Leitung unverzüglich die neue Anschrift und
Telefonnummer mitzuteilen.
5.2 Sind die Personensorgeberechtigten berufstätig, muss die
Anschrift und die Telefonnummer des Arbeitgebers mitgeteilt
werden, um die Erreichbarkeit zu gewährleisten.
6. Öffnungszeiten
Die für den Kindergartenbetrieb geltenden Öffnungszeiten sind in der
jeweils gültigen Fassung als Anhang Bestandteil der
Kindergartenordnung.
7. Ferienregelung
7.1 Die Ferien werden vom Träger im Einvernehmen mit den
Mitarbeitenden festgelegt. Die Ferien werden rechtzeitig
bekanntgegeben.
7.2 Der Kindergarten ist geschlossen:
- von Heilig Abend (24. Dezember) bis Epiphanias (6. Januar),
- eine Woche in den Oster- oder Pfingstferien,4
- an Brückentagen
- am jährlich stattfinden Betriebsausflug sowie
- in den Sommerferien (4 Wochen, davon wird eine Woche eine
Notgruppe angeboten).
- Alle anderen Schließzeiten sind der jeweiligen aktuellen
Ferienordnung zu entnehmen, die zu Beginn des neuen
Kindergartenjahres im September ausgeteilt wird.
Gemäß der Empfehlung des Trägerverbandes liegt die
Gesamtanzahl der Schließtage zwischen 30 und 35 Werktagen
pro Kalenderjahr.
7.3 Am letzten Tag vor den Weihnachtsferien (23.12.) und vor den
Sommerferien endet der Kindergarten um 14.00 Uhr.
7.4 In den Fällen, in denen eine erzieherisch tätige Mitarbeiterin an
einer beruflichen Fortbildungsveranstaltung teilnimmt, wird nach
Möglichkeit vom Träger eine Vertretung gestellt. Ist dies nicht
möglich, wird für die Dauer der Fortbildungsveranstaltung der
Betrieb in den Gruppen eingeschränkt. In Ausnahmefällen wird
der Kindergarten geschlossen.
7.5 Der Kindergarten kann wegen unvermeidlicher Baumaßnahmen,
unüberbrückbarer Personalschwierigkeiten oder auf Anordnung
des Gesundheitsamtes zeitweilig geschlossen werden.
8. Kündigung
8.1 Die ersten zwei Monate ab Aufnahme des Kindes gelten als
Probezeit. Vom Vertragsabschluss bis zum Ablauf dieser Zeit
kann der Vertrag von beiden Seiten mit einer Frist von zwei
Wochen zum Monatsende ohne Angabe von Gründen schriftlich
gekündigt werden.
8.2 Nach Ablauf der Probezeit kann der Vertrag von beiden Seiten
mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende ohne
Angabe von Gründen gekündigt werden. Die Kündigung muss
dem anderen spätestens am dritten Werktag eines
Kalendermonats schriftlich zugehen, um zum Ablauf des
Folgemonats wirksam zu werden. In begründeten
Ausnahmefällen kann nach Absprache mit dem Träger von
dieser Regelung abgewichen werden.
8.3 Im laufenden Betreuungsjahr kann letztmalig mit Wirkung zum
31. Mai oder zum Ende des Betreuungsjahres (31. August)
gekündigt werden. Eine Kündigung mit Wirkung zu Ende Juni
oder Juli ist daher nicht möglich.
8.4 Vor Ausspruch einer fristlosen Kündigung von Seiten des
Trägers des Kindergartens hat dieser die5
Personensorgeberechtigten sowie nach seinem Ermessen den
Elternbeirat anzuhören. Wichtige Gründe seitens des Trägers
liegen insbesondere dann vor, wenn:
- sich innerhalb des ersten Kindergartenjahres herausstellt, dass
das Kind ohne zusätzliche Hilfsmaßnahmen zum Besuch des
Kindergartens nicht geeignet ist,
- eine bestehende oder drohende Behinderung festgestellt oder
vermutet wird und die Personensorgeberechtigten ihr
Einverständnis für zusätzliche Förderung und pädagogischpsychologisch
orientierte Therapie zum Ausgleich oder zur
Minderung der Entwicklungsrückstände ablehnen, wenn
Störungen so massiv auftreten, dass die Förderung in einer
Sondereinrichtung notwendig wird,
- die Personensorgeberechtigten wiederholt und trotz
Abmahnung gegen die Regelungen des Betreuungsvertrags
oder der Ordnung des Kindergartens verstoßen oder nachhaltig
einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den
pädagogischen Mitarbeitenden bei der Bildung, Erziehung und
Betreuung der Kinder zuwiderhandeln
- die Personensorgeberechtigten mit der Entrichtung der
Beiträge für mindestens zwei Monate im Rückstand sind.
- das Kind länger als zwei Wochen unentschuldigt fehlt.
8.5 Über die Kündigung entscheidet der Träger auf Vorschlag der
Kindergartenleitung.
8.6 Grundsätzlich gelten die gebuchten Zeiten für die Dauer des
Betreuungsvertrages; notwendige Änderungen können
beiderseits mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende
vorgenommen werden. Wenn möglich, wird auf den
Änderungsbedarf der Personensorgeberechtigten umgehend
reagiert. Im laufenden Betreuungsjahr kann die Buchungszeit
letztmalig mit Wirkung zum 31. Mai gekürzt werden.
9. Beitragsregelung
9.1 Mit dem Beitrag beteiligen sich die Eltern an den gesamten
Betriebskosten des Kindergartens. Deshalb ist pünktliche und
ordnungsgemäße Zahlung unumgänglich.
9.2 Der Elternbeitrag ist in voller Höhe bis zum Ablauf des
Abmeldetermins zu bezahlen. An Punkt 8.3 dieser Ordnung wird
hierbei ausdrücklich erinnert.
9.3 Auch bei Krankheit oder sonstiger Abwesenheit ist der
Elternbeitrag in voller Höhe zu entrichten. Dasselbe gilt auch für
Ferien und Urlaubszeiten.6
9.4 Die für den Kindergartenbetrieb und für Verpflegung
geltenden Beitragssätze sind in der jeweils gültigen Fassung
als Anhang Bestandteil dieser Kindergartenordnung. Die
Beiträge werden vom Kirchenvorstand jährlich der wirtschaftlichen
Entwicklung angepasst. Eine Anpassung der Beiträge wird den
Personensorgeberechtigten spätestens drei Monate vor der
Erhöhung schriftlich mitgeteilt.
9.5 Der Elternbeitrag und das Essensgeld werden monatlich vom
Kirchengemeindeamt im Rahmen des Lastschrifteinzugsverfahrens
eingezogen. Andere Zahlungsweisen sind aus verwaltungspraktischen
Gründen nicht möglich.
9.6 Der Elternbeitrag wird in der Regel auf schriftlichen Antrag hin
reduziert, wenn
- bei Mehrkindfamilien drei und mehr vollzahlungspflichtige
Kinder gleichzeitig die Einrichtung besuchen,
- in sozialen Härtefällen nicht andere institutionelle Hilfen
greifen.
9.7 Die Aufnahme der Kinder in den Kindergarten ist grundsätzlich
nicht von der wirtschaftlichen Lage der Eltern abhängig. In
sozialen Härtefällen kann die Übernahme des Elternbeitrages
beim Jugendamt beantragt werden.
10. Aufsicht, Unfallversicherung, Haftungsausschlüsse
10.1 Die pädagogisch tätigen Mitarbeiter/innen üben während der
Öffnungszeit der Tageseinrichtung über die ihnen anvertrauten
Kinder die Aufsicht aus. Sie sind im Rahmen ihrer Pflichten für
das Wohl der Kinder verantwortlich.
10.2 Das Kindergartenpersonal übernimmt die Kinder in den Räumen
des Kindergartens und übergibt sie persönlich an den zur
Abholung Berechtigten. Die Aufsichtspflicht des Personals
beginnt mit der Übergabe des Kindes an eine Erzieherin. Sie
endet mit der Übergabe des Kindes durch die Erzieherin an den
Personensorgeberechtigten oder eine von ihm beauftragte
Person.
10.3 Zur Abholung berechtigt sind die Eltern bzw. Personensorgeberechtigten.
Abholen durch fremde Personen ist in der Regel nur
mit schriftlichem Einverständnis der Personensorgeberechtigten
möglich. Kinder unter 12 Jahren dürfen ihre Geschwister nicht
abholen.
10.4 Auf dem direkten Weg von der Wohnung zum Kindergarten und
zurück sowie im Kindergarten selbst ist das Kind gesetzlich
gegen Unfall versichert.7
10.5 Alle Unfälle, die auf dem Weg vom und zum Kindergarten
eintreten und eine ärztliche Behandlung zur Folge haben, sind
der Leiterin des Kindergartens unverzüglich zu melden, damit der
Unfall dem Unfallversicherungsträger angezeigt werden kann.
10.6 Für den Verlust der Garderobe und sonstiger Habe des Kindes
(wie mitgebrachtes Spielzeug, Fahrräder, Schmuck usw.) wird
keine Haftung übernommen, sofern die Mitarbeitenden keine
grobe Fahrlässigkeit trifft. Es wird empfohlen, diese Gegenstände
mit dem Namen des Kindes zu kennzeichnen.
10.7 Im Falle einer vorübergehenden oder endgültigen Schließung des
Kindergartenbetriebs bestehen keine Ansprüche gegenüber dem
Träger. Der Träger ist bemüht, die Eltern rechtzeitig zu
informieren und bei der Suche nach einer anderen
Tageseinrichtung behilflich zu sein.
11. Elternvertretung, Elternmitarbeit
11.1 Für den Kindergarten wird zu Beginn des Kindergartenjahres von
den Personensorgeberechtigten ein Kindergartenbeirat gewählt.
Der Kindergartenbeirat hat die Aufgabe, die Zusammenarbeit
zwischen Träger, Kindergarten, Grundschule und
Personensorgeberechtigten zu fördern. Das Nähere ergibt sich
aus den Artikel 14 des Bayerischen Kinderbildungs- und
Betreuungsgesetzes.
11.2 Damit das Miteinander gelingen kann, wird die Mitarbeit der
Eltern im Umfang von 10 Stunden je Familie jährlich erwartet. Für
nicht eingebrachte Stunden berechnet der Kindergarten je 5,- €.
Der Betrag wird im Juli gegebenenfalls eingezogen. Der Betrag
kommt ausschließlich dem Kindergarten zugute.
12. Schlussbestimmungen
Diese Kindergartenordnung wurde vom Kirchenvorstand St. Bartholomäus
am 25. Oktober 2017 mit Wirkung ab 1. November 2017 beschlossen.
i.V. Dr. Regina Fritz, Pfrin. Sandra Moll
für den Träger des Kindergartens Leiterin des Kindergartens8
Anhang zur Kindergartenordnung:
Öffnungszeiten
Für den Kindergartenbetrieb gelten folgende Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag: 07.00 – 16.30 Uhr
Freitag: 07.00 – 15.45 Uhr
Die Bringzeit für die Kinder ist von 7.00 - 8.45 Uhr.
Die Abholzeit ist von 11.45 - 12.00 Uhr und gleitend ab 14.00 Uhr.
Aus betrieblichen Gründen kann von den Öffnungs- und Bringzeiten
nicht abgewichen werden. Bei begründetem Zuspätkommen (z.B.
Arztbesuch) ist der Kindergarten vorher zu benachrichtigen.
Beitragssätze:
Die Beitragssätze für die Eltern betragen für das erste Kind im Monat:
4-5 Stunden: 120 €
5-6 Stunden: 130 €
6-7 Stunden: 140 €
7-8 Stunden: 150 €
8-9 Stunden: 160 €
9-10 Stunden: 170 €
In den Elternbeiträgen ist Spiel- und Teegeld enthalten.
Das Mittagessen ist nicht im regulären Kindergartenbeitrag enthalten.
Pro Kind und Monat ist eine Essens-Pauschale von 50,- € ebenfalls per
Lastschrift zu entrichten. Im August erfolgt keine Abbuchung der
Essenspauschale.
Die Kindergartenbeiträge werden vom Kirchenvorstand gegebenenfalls
entsprechend der wirtschaftlichen Entwicklung angepasst.
Vom Kirchenvorstand der Evang.-Luth. Kirchengemeinde
St. Bartholomäus (Wöhrd) beschlossen am 07.12.2016
F.d.R.
i.V. Pfarrerin Dr. Regina Fritz
(für den Träger des Kindergartens)

Wir sind für Sie da

Evang. Kindergarten St. Bartholomäus
Rahm 26
90489 Nürnberg
Tel. (09 11) 533 761 

 

Öffnungszeiten:

 

Montag - Donnerstag

von 7:00 Uhr - 16:30 Uhr

 

Freitag

von 7:00 Uhr - 15:45 Uhr

 

Nutzen Sie auch gerne direkt unser Kontaktformular.

Bankverbindung:

EKK Bank

BIC GENODEF1EK1

IBAN DE 16 5206 0410     0101 5710 36

Kirchengemeinde:

www.st-bartholomaeus-nuernberg.de

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